Haus D Dornbirn

Das Haus auf der steilen Bergparzelle oberhalb von Dornbirn fängt mit seinem weitgehend verglasten Wohngeschoss auf oberster Ebene das Panorama ein. Seine Formensprache stellt Bezüge zur Architektur der traditionellen Bauernhäuser her. Die vorgefundene Topografie bestimmt das Konzept des Hauses. Untergeschoss und das darüber liegende Schlafgeschoss sind massiv konstruiert und verschwinden zu einem Großteil im Gelände. Das markant auskragende Wohngeschoss in Holzbau mit umlaufender Terrasse und weitausladendem flachen Satteldach prägen das Haus, vermitteln Leichtigkeit ebenso wie Geborgenheit. Der Wohnraum ist definiert durch das raumhaltige Dach mit Weißtannenverschalung, den Eichenboden und die transparenten Übergänge zum Außenraum. Küche und Ofen gliedern als architektonische Elemente den Raum. Die reduzierte Materialisierung des Hauses mit Beton, Holz und Stahl schafft eine unaufgeregte Gesamtgestaltung, die das Haus als Rückzugsort und als Ort des Naturerlebens wirken lassen.

Weitere Projektdaten

  • Fotograf: Bruno Klomfar
  • Fertigstellung (Jahr): 2017
  • Konstruktion/Schichtaufbau Außenwände EG: Holzständerbauwände, Sichtbeton,
  • Fassadenmaterial: Holz, Sichtbeton
  • Nettonutzflächen: 270 m²
  • Ausführung/Bauweise: Mischbauweise
  • Fensterrahmenmaterial: Holz
  • Energieträger für Raumwärme: Wärmepumpe, Erdsonde, Sole

Weitere ausführende Firmen

  • Fenster: Tischlerei Oskar Beer , 6883 Au
  • Holzböden: Stipo Fussböden, Bezau, 6870 Bezau
  • Rohbau: Geser Bau GmbH, 6861 Alberschwende
  • Tragwerksplanung: merz kley partner GmbH, 6850 Dornbirn
  • Heizung / Sanitär: Siegfried Steurer GmbH, 6866 Andelsbuch
  • Tischlerei: Schmidinger Möbelbau GmbH , 6867 Schwarzenberg
  • Bauphysik: DI Bernhard Weithas Büro für Bauphysik, A-6923 Lauterach

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