Haus am Kaltenbrunnen
Es wurde auf den Streifenfundamenten eines Containerbaus der 80er-Jahre errichtet.
Form, Proportionen und Ausrichtung des Gebäudes nehmen Bezug auf die umliegende Häuserstruktur. Der reduzierte Baukörper passt sich der Landschaft an, behält dabei aber eine selbstbewusste Ausstrahlung.
Holz aus der Region ist von außen, vor allem aber im Innenbereich direkt erleb- und spürbar. Die abgetreppte Gebäudestruktur erzeugt ein einzigartiges, dreidimensionales Raumerlebnis. Im Untergeschoss liegen behagliche Rückzugsbereiche, während sich im Erdgeschoss ein großzügiger, über mehrere Ebenen gegliederter Wohnbereich zum Tal hin öffnet.
Form, Proportion und Ausrichtung des Gebäudes wurden mit Bezug auf die umliegende Häuserstruktur entwickelt. Durch sanfte Übergänge fügt sich das dreigeschossige Massivholzhaus harmonisch in das Ensemble der umliegenden Gebäude ein. Der schwarze und auf das Wesentliche reduzierte Baukörper mit Satteldach passt sich der Hanglage und der Landschaft an, behält dabei aber eine selbstbewusste Ausstrahlung.
Massivholz macht nicht nur das statische Gerüst des Gebäudes sichtbar, sondern ist vor allem im Innenbereich direkt erleb- und spürbar. Die Fensteröffnungen gliedern den Baukörper von außen und bilden von innen ausgesuchte Sichtachsen auf die Umgebung. Die abgetreppte Gebäudestruktur erlaubt nicht nur eine optimale Anpassung des Baukörpers an das steile Gelände, sondern erzeugt ein ganz besonderes dreidimensionales Raumerlebnis, das im Inneren erfahrbar wird.
Im Untergeschoss liegen die Rückzugsbereiche mit ihren bewusst reduzierten und kleinen Schlafräumen, die alleine von der Ausstrahlung der Massivholzwände leben und zum Abschalten und Entspannen einladen. Im Erdgeschoss befindet sich der großzügige, über mehrere Ebenen gegliederte Wohnbereich, der sich Richtung Tal und Terrasse hin öffnet. Die großzügige Verglasung kann durch eine wandintegrierte Schiebetür vollständig geöffnet werden und holt so den angrenzenden Wald mitten ins Wohnzimmer. Der Ofen bildet nicht nur optisch, sondern auch funktional das Zentrum des Wohnbereichs und wärmt fast das ganze Gebäude.
Bauweise:
Die Bauweise musste insbesondere auf den labilen Untergrund Rücksicht nehmen, der Hangrutschungen möglich macht. Deshalb wurde das bestehende Fundament verwendet, auf dem eine abgetreppte Bodenplatte als Sockel errichtet wurde. Darauf fußt die Massivholzkonstruktion des Gebäudes. Die Wände und Decke wurden mit Brettsperrholz realisiert, die innen sichtbar sind. Gedämmt ist das Ferienhaus mit 20cm Holfaserplatten, die von einer hinterlüfteten, geschlossenen Holzfassade (Falzschalung) mit mineralischem Anstrich bedeckt werden. Die Böden und ein Teil der Wandverkleidungen sind mit geseiften Massivholzdielen aus Kernesche ausgeführt, die Holzfenster geölt. Als Dach wurde eine Eindeckung mit Eternitschindeln verwendet.
Nachhaltigkeit:
Bei der Ausführung des Ferienhauses wurde viel Wert auf natürliche, nachwachsende und regionale Baustoffe gelegt. Darüber hinaus konnte eine kompakte Bauweise realisiert werden, die keine aktive Kühlung erfordert. Ein Holzofen dient als zentrale Feuerstelle im Haus zur Beheizung der Wohnräume. Als Unterstützung wurden Infrarotpaneele flächenbündig in die Decken integriert.
Projektdaten
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