Wie geht serielles Sanieren mit Holz?
Viele Wohngebäude sind in die Jahre gekommen und müssen energetisch verbessert werden. Die Herausforderung: Sanierungen dauern oft lange, sind teuer und belasten die Umgebung sowie Bewohner:innen. Mit der Lösung des seriellen Sanierens setzt moderner Holzbau genau hier an.
Die Idee ist einfach und wirkungsvoll: Bauelemente werden im Zimmereibetrieb vorgefertigt, auf die Baustelle geliefert und dort passgenau am bestehenden Gebäude montiert. Das verkürzt die Bauzeit, reduziert Arbeiten vor Ort und kann die Gebäudehülle effizient modernisieren.
Auf einen Blick
- Serielle Sanierung verkürzt Bauzeiten: Elemente werden im Werk produziert und auf der Baustelle schnell montiert.
- Bewohner werden weniger beeinträchtigt: Viele Maßnahmen können stattfinden, während das Gebäude bewohnt bleibt.
- Kosten können durch Standardisierung sinken: Wiederholbare Elemente und weniger Arbeit vor Ort optimieren den Aufwand.
- Holz verbessert die Nachhaltigkeit: Es ist nachwachsend, speichert CO2 und eignet sich für energieeffiziente Gebäudehüllen.
Bestandsgebäude können Holzbauprofis mithilfe von vorgefertigten Bauelementen clever sanieren, was Zeit spart, Kosten senkt und Bewohner:innen entlastet.
Antworten auf häufig gestellte Fragen
Was bedeutet serielles Sanieren?
Dabei werden Bauelemente oder Holzmodule industriell vorgefertigt und anschließend am bestehenden Gebäude montiert.
Können Bewohner während der Sanierung im Haus bleiben?
In vielen Fällen ja. Die schnelle Montage reduziert Störungen und kann Auszugskosten vermeiden.
Kann serielles Sanieren zusätzlichen Wohnraum schaffen?
Ja. Bei geeigneten Gebäuden kann im Zuge der Sanierung auch eine Aufstockung mit Holzmodulen umgesetzt werden.