Wie schont Holzbau Klima und Ressourcen?
Österreich ist ein Waldland. Rund 48 % der Landesfläche sind mit Wald bedeckt, in Vorarlberg sind es mehr als ein Drittel. Schon immer spielt der Wald damit eine zentrale Rolle für die regionale Wirtschaft und für nachhaltiges Bauen, aber auch immer stärker für Klima und Biodiversität.
Bäume binden allein durch ihr Wachstum CO2. Holzprodukte speichern diesen Kohlenstoff über lange Zeit. Der Einsatz von Holz im Bauwesen weist daher schon von Anfang an eine emissionsfreundliche Bilanz auf – umso mehr, wenn damit CO2-intensive Materialien, wie Beton oder Stahl, ersetzt werden. Entscheidend ist jedoch auch eine nachhaltige Holznutzung innerhalb der regionalen Wertschöpfungskette.
Auf einen Blick
- Österreich ist waldreich:
Rund 48 % der Fläche sind bewaldet - in Vorarlberg rund 30 %. - Nachhaltige Forstwirtschaft sichert den Rohstoff:
Es wächst mehr Holz nach, wie genutzt wird. - Holz als Kohlenstoffspeicher:
Ein Holzgebäude hält CO2 über Jahrzehnte gebunden (pro m3 Holz ca. 1 t CO2) - Langlebige Holzprodukte:
Über die gesamte Lebensdauer bleibt das CO2 gespeichert. - Substitutionseffekt:
Holz ersetzt energieintensiv hergestellte Baustoffe wie Beton und Stahl.
Forstwirtschaft, Handwerk und Architektur fördern in der Region eine klimaschonende Baukultur.
Antworten auf häufig gestellte Fragen
Warum ist Holzbau für den Klimaschutz relevant?
Holz speichert CO2 und kann Baustoffe ersetzen, deren Herstellung besonders energieintensiv ist.
Was bedeutet klimafitter Wald?
Ein klimafitter Wald zeichnet sich durch standortangepasste Baumarten gegen Sturm, Dürre und Schädlinge aus.
Warum ist regionales Holz wichtig?
Regionale Holznutzung verkürzt Transportwege, verbessert die Klimabilanz und stärkt Arbeitsplätze entlang der Wertschöpfungskette.